Unabhängig · kostenlos · Stand: Juni 2026

Wohngebäude­versicherung Vergleich 2026: Gebäude­versicherung ab 9 € pro Monat

Über 50 Tarife im Vergleich: Schütze deine Immobilie vor Feuer, Sturm, Leitungswasser und Elementarschäden und spare im Schnitt 312 € im Jahr.

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10.000+
Vergleiche durchgeführt
312 €
Ø Ersparnis pro Jahr
50+
Tarife im Vergleich
4,8/5
Kundenbewertung

Dein Zuhause, gut abgesichert

Was ist in der Wohngebäudeversicherung abgedeckt?

Die Wohngebäudeversicherung, häufig auch Gebäudeversicherung genannt, versichert das Wohngebäude selbst und alles, was fest mit dem Haus verbunden ist: Dach, Mauern, Fundament, fest verbaute Heizung, Türen, Treppen sowie oft Garage, Carport und Nebengebäude. Auch die Photovoltaikanlage ist in vielen Tarifen über die Wohngebäudeversicherung mitversichert. Beschädigt ein versichertes Ereignis deine Immobilie, übernimmt die Versicherung die Kosten für Reparaturen oder den Wiederaufbau, im Totalschaden bis zum kompletten Neubauwert.

Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung? Beide ergänzen sich: Schäden am Gebäude sind automatisch in der Wohngebäudeversicherung abgedeckt, das bewegliche Inventar, also Möbel, Elektronik und Kleidung, ist über die Hausratversicherung abgesichert. Für jeden Eigentümer einer Immobilie ist es sinnvoll, beides zu versichern, denn ohne diese Absicherung trägst du das volle finanzielle Risiko selbst.

Gebäudeversicherung oder Wohngebäudeversicherung: der Unterschied

Beide Begriffe meinen im Privatbereich dasselbe Produkt. Gebäudeversicherung ist der Oberbegriff, der auch gewerbliche Gebäude umfasst. Sobald ein Haus überwiegend bewohnt wird, heißt die Police korrekt Wohngebäudeversicherung. Wer also eine Gebäudeversicherung für sein Eigenheim vergleicht, vergleicht Wohngebäudeversicherungen, die Tarife, Leistungen und Preise sind identisch.

Infografik: Die Wohngebäudeversicherung deckt Feuer, Leitungswasser, Sturm & Hagel und Elementarschäden ab.
Die vier versicherten Grundgefahren der Wohngebäudeversicherung.
Versicherungsexperte Dennis Becker

Tipp von Dennis BeckerPrüfe genau, ob Nebengebäude, Carport und Photovoltaikanlage in der Wohngebäudeversicherung mitversichert sind. Genau hier unterscheiden sich gute und schlechte Tarife im Vergleich am deutlichsten.

Was schützt die Wohngebäudeversicherung? Versicherungsschutz & Bausteine

Der Versicherungsschutz einer Wohngebäudeversicherung ruht auf vier Grundgefahren. Sie sind in praktisch jedem Tarif enthalten, decken die häufigsten Risiken ab und sichern dein Wohngebäude gegen Schäden durch Feuer ebenso wie gegen Wasser und Unwetter:

  • Feuer: Brand, Blitzschlag, Explosion und Überspannung. Nach einem Brand zahlt die Versicherung Reparaturen, Abriss und Wiederaufbau.
  • Leitungswasser: Rohrbruch, Frostschäden an Leitungen und austretendes Wasser aus Heizung oder Waschmaschine. Gerade unbemerkte Lecks können enorme Kosten verursachen.
  • Sturm ab Windstärke 8: Orkanböen können Dach und Fassade schwer beschädigen, auch umgestürzte Bäume sind versichert.
  • Hagel: zerschlagene Dachziegel, beschädigte Fenster und demolierte Photovoltaikmodule.

Dazu kommen wichtige Bausteine, mit denen du den Schutz erweiterst: Elementarschäden gegen Überschwemmung und Starkregen, der Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit, unbenannte Gefahren sowie der Schutz für Glasbruch. Eine gute Wohngebäudeversicherung bietet diese Bausteine ohne versteckte Ausschlüsse. Kurz gesagt: Die Wohngebäudeversicherung schützt die Substanz deines Hauses gegen die Gefahren mit dem größten finanziellen Risiko. Welche Leistungen im Detail versichert sind, liest du im Ratgeber Was deckt die Gebäudeversicherung ab.

Deine Vorteile

Alles, was einen guten Vergleich ausmacht

Unabhängig & neutral

Wir vergleichen anbieterübergreifend nach Leistung – nicht nach Provision.

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Gleiche Leistung, niedrigerer Beitrag: Ein Tarifwechsel rechnet sich oft sofort.

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Starkregen, Überschwemmung, Erdrutsch: Wir zeigen Tarife mit echtem Elementarschutz.

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Unterversicherung, Selbstbeteiligung, grobe Fahrlässigkeit – verständlich aufbereitet.

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Der Vergleich ist für dich komplett gratis – ohne Verpflichtung und ohne Risiko.

Was kostet eine Wohngebäudeversicherung 2026?

Was kostet eine Wohngebäudeversicherung? Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus liegt der Beitrag oft bei 109 bis 200 Euro pro Jahr, das sind rund 9 bis 17 € pro Monat. Mit umfassendem Schutz inklusive Elementarschutz können die Kosten der Gebäudeversicherung auch deutlich höher liegen. Der Beitrag zur Wohngebäudeversicherung hängt von verschiedenen Faktoren ab: Wohnfläche, Baujahr und Ausstattung der Immobilie, Lage (PLZ), Versicherungssumme, Selbstbeteiligung und Schadensverlauf. Seit Januar 2026 haben außerdem viele Versicherer ihre Beiträge an die gestiegenen Baupreise angepasst, ein Grund mehr, die eigene Police zu prüfen.

Gebäude / SchutzLeistungab ca.
Einfamilienhaus, BasisFeuer, Wasser, Sturm/Hagel109 €/Jahr
Einfamilienhaus, Komfort+ grobe Fahrlässigkeit bis 100 %149 €/Jahr
Einfamilienhaus, Premium+ Elementarschäden & unbenannte Gefahren189 €/Jahr

Wie stark die Preise schwanken, zeigt die Stiftung Warentest: Für ein identisches Modellhaus reichten sehr gute Tarife mit Elementarschutz von rund 568 Euro bis über 2.800 Euro pro Jahr. Bei so hohen Kosten lohnt sich der Vergleich der Wohngebäudeversicherung besonders stark, denn die Leistung ist oft vergleichbar, der Preis nicht. Eine günstige Wohngebäudeversicherung mit guter Leistung findest du, indem du deinen individuellen Beitrag in wenigen Minuten online berechnen lässt. Alle Kostenfaktoren erklärt der Ratgeber Gebäudeversicherung Kosten.

Wohngebäudeversicherung berechnen: Diese Angaben brauchst du

Um deinen Beitrag zu berechnen, fragt der Rechner nur wenige Eckdaten ab. Halte diese Angaben bereit, dann dauert es keine fünf Minuten:

  • Wohnfläche und Gebäudetyp: Quadratmeter, Zahl der Geschosse, Keller und Dachausbau
  • Baujahr und Sanierungen: vor allem der Zustand von Dach, Leitungen und Heizung
  • Bauartklasse: massive Bauweise oder Holzkonstruktion, Art der Dacheindeckung
  • Ausstattung: Photovoltaikanlage, Wärmepumpe, Fußbodenheizung oder Kamin
  • Gewünschter Schutz: Selbstbeteiligung, Elementarschutz und weitere Extras

Mit diesen Angaben berechnet der Rechner deinen Beitrag für über 50 Tarife gleichzeitig. Je nach Tarif sind dabei Extras wie Photovoltaik oder Wärmepumpe schon enthalten. Und je genauer die Daten, desto verlässlicher ist das Ergebnis und desto sicherer bist du im Schadensfall vor Diskussionen mit dem Versicherer.

Versicherungsexperte Dennis Becker

Tipp von Dennis BeckerDen Beitrag zur Wohngebäudeversicherung senkst du mit einer passenden Selbstbeteiligung und jährlicher Zahlweise spürbar, ohne an der Leistung zu sparen.

Tarife im direkten Vergleich

Wohngebäudeversicherung im Vergleich

Beispielhafte Gegenüberstellung – die Tarifdaten werden im nächsten Schritt mit echten Werten befüllt.

TarifElementar inkl.Grobe FahrlässigkeitSelbstbeteiligungab €/Jahr
Tarif PremiumEmpfehlung ✓ Ja bis 100 % 0 € 189 € /Jahr
Tarif Komfort ✓ Ja bis 100 % 150 € 149 € /Jahr
Tarif Basis Optional bis 5.000 € 250 € 109 € /Jahr
Modernes, gut abgesichertes Einfamilienhaus in der Abenddämmerung mit beleuchteten Fenstern.

Versicherungssumme & Wert 1914: Unterversicherung vermeiden

Damit deine Immobilie im Schadensfall vollständig ersetzt wird, muss die Versicherungssumme zum Wert des Gebäudes passen. Versicherer arbeiten dafür mit dem gleitenden Neuwert und dem Wert 1914, einem fiktiven Bauwert. Er gibt an, was dein Haus im Jahr 1914 gekostet hätte. Der gleitende Neuwertfaktor passt die Summe automatisch an steigende Baupreise an und stellt sicher, dass die Kosten für den Wiederaufbau auch nach Jahrzehnten voll gedeckt sind. Wie du den Wert ermittelst, zeigt der Ratgeber Wert 1914.

Achte beim Vergleich der Wohngebäudeversicherung auf diese Punkte:

  • Grobe Fahrlässigkeit bis 100 % der Versicherungssumme
  • Elementarschutz einschließbar
  • Unbenannte Gefahren & Mehrkosten durch behördliche Auflagen
  • Faire Selbstbeteiligung und Unterversicherungsverzicht
Versicherungsexperte Dennis Becker

„Starkregen kann jedes Haus treffen, auch fernab von Flüssen. Den Elementarschutz solltest du im Vergleich nie weglassen. Der Mehrbeitrag ist klein, die mögliche Schadenhöhe existenzbedrohend.“

Dennis BeckerVersicherungsexperte · gebaeudeversicherung-vergleich.com

Elementarschutz: die wichtigste Erweiterung für dein Haus

Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel sind im Standard enthalten, Elementarschäden nicht. Überschwemmung durch Starkregen, Rückstau, Erdrutsch und Erdbeben deckt nur der zusätzliche Elementarbaustein ab. Angesichts häufigerer Wetterextreme ist diese Absicherung heute für die meisten Hausbesitzer sinnvoll, zumal erst gut die Hälfte der Wohngebäude in Deutschland gegen Naturgefahren versichert ist. Wie hoch dein Risiko ist, zeigt die ZÜRS-Zone deines Grundstücks: Die Versicherer teilen Deutschland in vier Gefährdungsklassen für Hochwasser ein, von Zone 1 (sehr selten betroffen) bis Zone 4 (statistisch alle 10 Jahre). Über 90 Prozent aller Gebäude liegen in Zone 1 und lassen sich problemlos und günstig gegen Elementarschäden versichern. Nimm Tarife mit echtem Elementarschutz daher immer in deinen Wohngebäudeversicherung Vergleich auf, dein Haus komplett neu versichern musst du dafür nicht.

Mehr zur Elementarversicherung Kosten, Leistungen & wann der Schutz vor Hochwasser und Starkregen sinnvoll ist. Zur Elementarversicherung →

In 3 Schritten zum Tarif

In 3 Schritten zum Abschluss einer Wohngebäudeversicherung

1

Angaben machen

Wenige Eckdaten zu Haus und gewünschtem Schutz – Wohnfläche, Baujahr, Bauart. Mehr braucht es nicht.

2

Tarife vergleichen

Wir stellen passende Tarife transparent gegenüber – Leistungen, Beiträge und wichtige Klauseln auf einen Blick.

3

Sparen & abschließen

Den besten Tarif wählen und direkt online abschließen – oft mehrere hundert Euro pro Jahr günstiger.

Haus richtig versichern: welcher Tarif ist eine gute Wohngebäudeversicherung?

Eine gute Wohngebäudeversicherung erkennst du nicht am Preis, sondern an den Bedingungen. Diese Leistungen sollte der Tarif für deine Immobilie enthalten:

  • Grobe Fahrlässigkeit: Der Versicherer verzichtet auf Kürzungen, wenn dir ein Missgeschick wie die vergessene Kerze unterläuft.
  • Gleitender Neuwert: Die Versicherungssumme wächst automatisch mit den Baupreisen, ohne dass eine Unterversicherung entsteht.
  • Elementarschutz: Schutz vor Überschwemmung und Rückstau als zubuchbare Erweiterung.
  • Mehrkosten durch Auflagen: Wenn Behörden beim Wiederaufbau teurere Standards vorschreiben, zahlt der Tarif die Differenz.
  • Photovoltaik & Wärmepumpe: Moderne Haustechnik ist im besten Fall ohne Zuschlag in der Wohngebäudeversicherung mitversichert.
  • Aufräum- und Abbruchkosten: Nach einem großen Schaden fallen sie zusätzlich zu den Kosten für Reparaturen an.

Grobe Fahrlässigkeit: die wichtigste Klausel im Kleingedruckten

Ein Klassiker aus der Schadenpraxis: Die Kerze brennt noch, während du kurz aus dem Zimmer gehst, und es kommt zum Brand. Ohne den Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit darf der Versicherer seine Leistung in solchen Fällen anteilig kürzen, im Extremfall um die Hälfte oder mehr. Gute Tarife verzichten bis zur vollen Versicherungssumme auf diese Kürzung. Was genau dahintersteckt, erklärt der Ratgeber grobe Fahrlässigkeit.

Beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung zählt also das Kleingedruckte. Eine starke Wohngebäudeversicherung bietet alle sechs Punkte ohne Aufpreis oder mit fairen Zuschlägen. Der Vergleich verschiedener Anbieter zeigt dir schnell, welcher Tarif diese Punkte erfüllt. Einen Überblick über empfehlenswerte Gesellschaften gibt die Seite Gebäudeversicherung Anbieter.

Welche Immobilie lässt sich versichern?

Fast jedes Wohngebäude lässt sich versichern, das Risiko und damit der Beitrag unterscheiden sich aber je nach Gebäudetyp. Ein Einfamilienhaus ist der Standardfall, für den die meisten Tarife kalkuliert sind. Beim Mehrfamilienhaus versichern der Eigentümer oder die Eigentümergemeinschaft alle Wohneinheiten über eine gemeinsame Police. Ein Ferienhaus gilt als höheres Risiko, weil Schäden dort später entdeckt werden. Und bei der Eigentumswohnung brauchst du gar keine eigene Gebäudeversicherung, hier versichert die Eigentümergemeinschaft das ganze Haus.

Auch Sonderfälle wie ein denkmalgeschützter Altbau, ein gemischt genutztes Gebäude mit Gewerbeanteil oder ein zeitweise leerstehendes Haus lassen sich versichern. Wichtig ist, dass du die Nutzung beim Versicherer korrekt angibst, damit der Versicherungsschutz im Ernstfall stabil steht.

Checkliste: Das brauchst du vor dem Abschluss

  • Wohnfläche, Baujahr und Bauartklasse deiner Immobilie bereitlegen
  • Sanierungen an Dach, Heizung und Leitungen mit Jahreszahl notieren
  • Extras wie Photovoltaik, Wärmepumpe oder Kamin erfassen
  • Gewünschten Zusatzschutz festlegen, allen voran den Elementarschutz
  • Kündigungsfrist der bestehenden Police prüfen, falls du wechselst

Mit dieser Vorbereitung dauert der komplette Vergleich inklusive Antrag kaum länger als eine Kaffeepause, und du vermeidest die typischen Fehler, die im Schadensfall teuer werden.

Warum sich der Vergleich von Wohngebäudeversicherungen lohnt

Lohnt sich ein Vergleich wirklich? Eindeutig ja. Weil derselbe Schutz bei verschiedenen Anbietern stark unterschiedlich viel kosten kann, ist die Wohngebäudeversicherung im Vergleich fast immer günstiger als der erstbeste Tarif. Der Vergleich verschiedener Wohngebäudeversicherungen achtet dabei nicht nur auf den Preis, sondern auf den gesamten Leistungsumfang. So findest du unter allen Wohngebäudeversicherungen im Vergleich einen Tarif, der wirklich zu deiner Immobilie passt und im Schnitt 312 Euro pro Jahr spart.

Auch für eine bestehende Wohngebäudeversicherung lohnt der Check: Verträge, die älter als fünf Jahre sind, enthalten oft schlechtere Bedingungen als aktuelle Tarife, etwa bei grober Fahrlässigkeit oder Photovoltaik. Ein regelmäßiger Blick auf den Markt hält deinen Schutz und deinen Beitrag aktuell.

Beim Vergleich von Wohngebäudeversicherungen gilt eine einfache Regel: Erst die Leistung festlegen, dann den Preis vergleichen. Wer nur die günstige Wohngebäudeversicherung sucht und dafür auf Elementarschäden oder den Schutz bei grober Fahrlässigkeit verzichtet, spart am falschen Ende. Die wirklich hohen Kosten entstehen nicht durch den Beitrag, sondern durch einen Schaden, den kein Tarif deckt.

Häufige Fehler beim Vergleich von Wohngebäudeversicherungen

Diese fünf Fehler sehen wir immer wieder, und alle lassen sich leicht vermeiden:

  • Nur auf den Preis schauen: Der billigste Tarif spart 30 Euro pro Jahr und kostet im Schadensfall Zehntausende.
  • Wohnfläche schätzen: Falsche Angaben führen zur Unterversicherung. Miss nach oder nimm die Angabe aus dem Kaufvertrag.
  • Elementarschutz abwählen: Der kleine Mehrbeitrag steht in keinem Verhältnis zum Risiko durch Unwetter.
  • Alte Police ungeprüft verlängern: Verträge aus den 2010er Jahren kennen viele heutige Leistungen gar nicht.
  • Sanierungen nicht melden: Ein neues Dach oder neue Leitungen senken den Beitrag, aber nur, wenn der Versicherer davon weiß.

Wohngebäudeversicherung im Test: Stiftung Warentest & Co.

Unabhängige Tests sind die beste Orientierung im Tarifdschungel. Die Stiftung Warentest prüft im Finanztest regelmäßig fast 200 Tarife auf Leistung und Bedingungen, die Ratingagentur Franke & Bornberg vergibt Noten bis FFF+ für hervorragende Bedingungswerke. Auffällig in allen Tests: Teuer heißt nicht automatisch gut. Einige der am besten bewerteten Tarife liegen preislich im Mittelfeld, genau solche Angebote findest du über den Vergleich.

Im Schadensfall: So zahlt die Wohngebäudeversicherung

Was passiert eigentlich, wenn es ernst wird? Nach einem Schaden meldest du dich unverzüglich beim Versicherer, dokumentierst alles mit Fotos und minderst den Schaden, etwa indem du Wasser abstellst oder ein beschädigtes Dach abdecken lässt. Die Wohngebäudeversicherung zahlt dann die Kosten für Reparaturen und Instandsetzung durch Handwerker, die Trocknung nach einem Wasserschaden und bei schweren Schäden den Wiederaufbau zum Neuwert. Auch für Nebenkosten wie Aufräumarbeiten, Hotelübernachtungen oder Mietausfall kommt die Wohngebäudeversicherung je nach Tarif auf.

Wichtig zu wissen: Der Versicherer prüft im Schadensfall, ob deine Angaben beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung korrekt waren und ob du deine Pflichten eingehalten hast. Ehrliche Angaben beim Vergleich und beim Antrag sind deshalb bares Geld wert. Bei einem Totalschaden übernimmt die Versicherung die kompletten Kosten für den Wiederaufbau zum Neuwert, inklusive Aufräumarbeiten und Architektenleistungen. Wie du bei einzelnen Schäden vorgehst, erklären unsere Ratgeber, zum Beispiel zum Wasserschaden und zum Sturmschaden.

Wohngebäudeversicherung kündigen und wechseln

Du zahlst zu viel? Dann lohnt sich der Wechsel der Wohngebäudeversicherung. Eine ordentliche Kündigung muss spätestens drei Monate vor Ende des Versicherungsjahres beim Versicherer eingehen. Ein Sonderkündigungsrecht mit einem Monat Frist besteht nach einer Beitragserhöhung, nach einem Schadensfall sowie beim Eigentümerwechsel. Kündige nie, bevor der neue Vertrag steht, damit keine Lücke im Versicherungsschutz entsteht. Die fristgerechte Kündigung der bestehenden Wohngebäudeversicherung übernimmt der neue Versicherer auf Wunsch.

Der Wechsel der Wohngebäudeversicherung selbst ist unkompliziert: neuen Tarif im Vergleich auswählen, Antrag stellen, Startdatum an das Vertragsende des alten Vertrags koppeln. So ist deine Immobilie durchgehend über die Wohngebäudeversicherung abgesichert und du profitierst sofort von besseren Bedingungen. Details liest du in den Ratgebern kündigen und wechseln.

Fazit: die passende Wohngebäudeversicherung im Vergleich finden

Für jeden Eigentümer einer Immobilie ist eine Wohngebäudeversicherung sinnvoll, sie gehört zur Grundabsicherung. Sie schützt dein Gebäude gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel und lässt sich um den Elementarbaustein erweitern. Der Vergleich der verschiedenen Tarife zeigt dir in wenigen Minuten, wo du die beste Leistung zum besten Preis bekommst: Beitrag berechnen, Tarife vergleichen und die Wohngebäudeversicherung direkt online abschließen. Das ist kostenlos, unabhängig und unverbindlich.

Das sagen Nutzer

Tausende haben schon verglichen

★★★★★

„Ich habe in zehn Minuten einen Tarif gefunden, der 280 € günstiger war – bei besseren Leistungen. Endlich verständlich erklärt.“

SK Sandra K.Eigenheim, Hannover
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„Besonders der Hinweis auf den Elementarschutz hat mir geholfen. Nach dem Hochwasser 2024 wollte ich auf Nummer sicher gehen.“

MB Markus B.Doppelhaus, Köln
★★★★★

„Neutral, schnell und ohne nervige Anrufe. Genau so stelle ich mir einen seriösen Vergleich vor. Klare Empfehlung.“

TF Tobias F.Einfamilienhaus, Leipzig

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Wohngebäudeversicherung Vergleich

Was zahlt die Wohngebäudeversicherung?

Die Wohngebäudeversicherung zahlt Schäden am Gebäude durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel, von der Reparatur bis zum Wiederaufbau zum Neuwert. Erweiterbar ist sie um Elementarschäden wie Überschwemmung, Starkregen oder Erdrutsch.

Ist eine Wohngebäudeversicherung Pflicht?

Gesetzlich vorgeschrieben ist sie nicht. Banken verlangen bei einer Finanzierung aber fast immer den Nachweis, mindestens einer Feuerversicherung. Für Eigentümer ist der Schutz praktisch unverzichtbar, weil ein Totalschaden sonst das ganze Vermögen kostet.

Ist die Elementarversicherung sinnvoll?

Angesichts zunehmender Starkregen- und Hochwasserereignisse ist der Elementarschutz für die meisten Haushalte empfehlenswert. Er schließt eine wesentliche Lücke der Standarddeckung und kostet im Vergleich zur möglichen Schadenhöhe wenig.

Wohngebäudeversicherung oder Hausratversicherung?

Beide ergänzen sich: Die Wohngebäudeversicherung schützt das Gebäude und alles fest Verbaute, die Hausratversicherung deine Einrichtung. Als Eigentümer eines Hauses brauchst du im Idealfall beide Versicherungen.

Ist die Photovoltaikanlage mitversichert?

In vielen aktuellen Tarifen ja, oft sogar ohne Zuschlag. Wichtig ist, dass du die Anlage beim Versicherer angibst. Ältere Verträge brauchen dafür häufig einen eigenen Baustein, ein Grund mehr für den Tarifvergleich.

Wie kann ich beim Beitrag sparen?

Über eine passende Selbstbeteiligung, jährliche Zahlweise und vor allem durch den regelmäßigen Vergleich verschiedener Anbieter. Im Schnitt sparen Nutzer beim Wechsel 312 Euro pro Jahr bei gleicher oder besserer Leistung.

Was bedeutet Unterversicherung und wie vermeide ich sie?

Ist die Versicherungssumme zu niedrig angesetzt, kürzt der Versicherer im Schadensfall anteilig. Der gleitende Neuwertfaktor und ein korrekt ermittelter Wert 1914 schützen dich davor, wir achten im Vergleich darauf.

Wie oft sollte ich Wohngebäudeversicherungen vergleichen?

Idealerweise alle zwei bis drei Jahre sowie nach jeder Beitragserhöhung. Die Tarifwelt entwickelt sich schnell, und eine bestehende Wohngebäudeversicherung ist selten dauerhaft die günstigste Option am Markt.

Was kostet eine Wohngebäudeversicherung im Monat?

Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus startet der Basisschutz bei rund 9 € pro Monat. Mit Elementarschäden und starken Bedingungen liegen viele Tarife zwischen 15 und 40 € pro Monat, je nach Lage und Größe des Hauses.

Kann ich die Wohngebäudeversicherung auf Mieter umlegen?

Ja. Als Vermieter darfst du die Beiträge als Betriebskosten über die Nebenkostenabrechnung auf deine Mieter umlegen, sofern der Mietvertrag das vorsieht. Ein günstiger Tarif kommt also auch deinen Mietern zugute.

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